News_1920x250_Detail

Zweite Generalversammlung des TwinAIR-Projekts an der Universität Linköping

Austausch, Fortschritte & Innovationen für bessere Innenraumluftqualität

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Generalversammlung des TwinAIR-Projekts an der Universität Linköping.

Am 25. und 26. Februar fand an der Universität Linköping in Schweden die zweite Generalversammlung des TwinAIR-Projekts statt. Das Treffen bot eine Plattform für einen intensiven Austausch zwischen den Projektpartnern und diente dazu, die bisherigen Fortschritte zu evaluieren und weitere Projektschritte und Meilensteine zu planen.

Die Teilnehmenden kamen an den Campi Linköping und Norrköping der Universität Linköping zusammen, um den Projektfortschritt zu evaluieren und die nächsten Schritte zu planen. In den Plenarsitzungen präsentierten die Leiter der Arbeitspakete aktuelle Entwicklungen, gefolgt von angeregten Diskussionen über technische und organisatorische Herausforderungen. Zudem erhielten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die Installationsorte der TwinAIR-Sensoren auf den Campi zu besichtigen und sich die Technologie in der praktischen Anwendung anzusehen.

TwinAIR – Digitale Lösungen für bessere Innenraumluft 

Die Qualität der Innenraumluft hat einen direkten Einfluss auf die Gesundheit des Menschen. Schadstoffe können zu Atemwegserkrankungen, Allergien und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Um dem entgegenzuwirken, entwickelt das Projekt TwinAIR digitale Lösungen, die auf Echtzeitdaten basieren und gezielt zur Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen beitragen.

Im Zentrum des Projekts stehen digitale Zwillinge - virtuelle Abbilder von Gebäuden, die Sensordaten zu Luftströmungen und Schadstoffen erfassen und auswerten. Mithilfe dieser Technologie sollen Lüftungs- und Heizsysteme intelligenter gesteuert werden, um Schadstoffbelastungen zu minimieren und so die Luftqualität zu optimieren.

Die Rolle des inIT im TwinAIR-Projekt 

Das EU-Projekt, das von der Universität Petras in Griechenland koordiniert wird, vereint 23 Partner aus neun europäischen Ländern. Am inIT ist das Projekt in der Arbeitsgruppe Technologies of Digital Transformation unter der Leitung von Prof. Dr. Lukasz Wisniewski angesiedelt. Die Arbeitsgruppe übernimmt innerhalb des Projektes die Verantwortung für das Datenmanagement und entwickelt eine Plattform, die verschiedenste Datenquellen integriert und für Anwendungen nutzbar macht und leistet mit ihrer Expertise in Sensorik und Datenanalyse einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Projektziele.

Prof. Dr. Lukasz Wisniewski, stellvertretender Institutsleiter am inIT, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb des Projekts: "Die Generalversammlung hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen den internationalen Partnern ist. Nur durch gemeinsames Know-how und eine enge Zusammenarbeit können wir zukunftsweisende Lösungen für eine bessere Innenraumluftqualität entwickeln".